Ideale Bearbeitungszeit
t = L / vfFür 1250 mm Weg bei durchschnittlich 850 mm/min ergeben sich 1,47 Minuten beziehungsweise etwa 88 Sekunden. Gruppen mit unterschiedlichen Vorschüben getrennt berechnen und summieren.
Was zum vollständigen Zyklus gehört
- Eilgang und sichere Z-Bewegungen,
- Werkzeugwechsel und Werkzeugmessung,
- Spindelhochlauf, Kühlung und Orientierung,
- technologische Verweilzeiten und Messtasterzyklen,
- Beladen und Bedienhandlungen bei einer Taktzeitbetrachtung.
Warum L geteilt durch F zu optimistisch sein kann
Eine Maschine erreicht den programmierten Vorschub nicht sofort. Kurze Segmente, häufige Richtungswechsel und Beschleunigungsgrenzen reduzieren den mittleren Vorschub. Abschließend sind kinematiknahe Simulation oder Messung an der realen Maschine am zuverlässigsten.
Von der Zykluszeit zu Stückkosten
Eine Kostenabschätzung benötigt außerdem Rüstzeit, Gutteilmenge, Ausschuss, Maschinen- und Bedienerstundensatz, Werkzeug sowie Material. Zyklusabhängige Kosten sollten von einmaligen Loskosten getrennt bleiben.